Dominique Köhler
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Detmold/Erfurt, 5. März 2010. Die Thüringische Weidmüller GmbH (TWG) in Wutha-Farnroda hat den Thüringischen Staatspreis für Qualität erhalten. Ulrich Halbey, Werkleiter der TWG, und Ralf Hoppe, Geschäftsführer Weidmüller Interface, nahmen die Auszeichnung von Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig in der Erfurter Staatskanzlei entgegen. Der Preis wird für herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Qualitätsmanagements an Unternehmen mit Sitz in Thüringen vergeben. Die Auszeichnung soll dafür sensibilisieren, wie eng Marktfähigkeit und Qualitätsmanagement miteinander verbunden sind. Die TWG hat sich mit ihrem Konzept gegen neun Unternehmen in ihrer Kategorie durchsetzen können. Insgesamt haben 36 Unternehmen am Qualitätswettbewerb teilgenommen.
„Wir sind stolz, dass wir diese Auszeichnung für unsere ganzheitlichen Qualitätsprojekte erhalten haben und es bestärkt uns, diesen Weg weiter voranzuschreiten“, erklärt Ulrich Halbey. Überzeugen konnte die TWG die Jury mit dem Qualitätskonzept, das sich am Excellencemodell des EFQM (European Foundation for Quality Management) orientiert, und dem nachhaltigen Einsatz des Weidmüller Produktions Systems (WPS). Die TWG hat bereits im Jahr 2000 den Staatspreis für Qualität erhalten.
„Mit der TWG haben wir in Thüringen ein Unternehmen, welches sich nicht nur durch die Qualität ihrer Produkte und Mitarbeiter auszeichnet, sondern auch im gesellschaftlichem Umfeld Verantwortung übernimmt“, sagt Wirtschaftsminister Matthias Machnig bei der Preisverleihung.

Die TWG gewinnt den Thüringischen Staatspreis für Qualität (v.l.n.r.): Ulrich Halbey (Werkleiter TWG), Bettina Geißhirt (Leiterin WPS TWG), Wirtschaftsminister Matthias Machnig, Ralf Hoppe (Geschäftsführer Weidmüller Interface), Andreas Uhlitz (Leiter Personal TWG) und Stephan Köhler (Leiter Qualitätsmanagement TWG).
Das Unternehmen nähme eine Vorbildfunktion wahr, an denen sich andere kleine und mittelständische Unternehmen orientieren könnten. „Die TWG ist ein Erfolgsmodell. Sie zeigt, dass ein gutes Qualitätsmanagement zum Erfolg führt“, fügte Matthias Machnig hinzu.
Insgesamt hat die TWG drei Qualifizierungsrunden erfolgreich überstanden. Nach der Bewerbung über einen Fragebogen, der auf dem internationalen EFQM-Modell basiert, folgten noch eine Konkretisierung der Bewerbungsunterlagen und ein Audit der Fachjury. „Der Staatspreis führt automatisch zur intensiven Auseinandersetzung mit den Fragen des Qualitätsmanagements und der Unternehmenseffizienz. Daraus erhielten wir bereits viele Impulse für unser Unternehmen“, so Ulrich Halbey.