StartseiteUnternehmenKundenmagazin WIN!Im EinsatzAutomatisierung in der Lagerlogistik

Automatisierung in der Lagerlogistik

Im Zuge einer neuen Distributionsabwicklung mit hochmoderner Fördertechnik und Lagerlogistiksoftware setzt Geberit auf Komponenten des dezentralen Weidmüller Antriebssystems FieldPower®.

 

Drei modular aufgebaute Steuerschränke von nur 1,20 Metern Breite speisen verteilt auf die 200 Meter lange Gesamtförderanlage den AS-Interface-Bus sowie die komplette Leistung ein. Weiterhin werden drei AS-i-Safety-Einspeisungen von denselben Steuerschränken gemanagt. Das Unternehmen reduzierte damit signifikant sowohl den Komponenteneinsatz als auch die Installationszeit.

FieldPower® – modulares System zur dezentralen Energieverteilung

Das 1874 gegründete Unternehmen Geberit Produktions AG mit Sitz in Jona, Schweiz, ist europäischer Marktführer für Sanitärtechnik. Die neue Lagerlogistik wurde mit Antriebstechnik von MSF-Vathauer und Lagerhaltungssoftware der Först-Unternehmensgruppe entwickelt. Eine entscheidende Anforderung im Rahmen des Projektes war, dass das Motormanagement entlang der Förderstrecke äußerst modular gestaltet ist und einen hohen Grad an Standardisierung aufweist. Mögliche Änderungen von Logistikabläufen sollen durch eine schnelle und rückwirkungsfreie Modulanpassung abbildbar sein.

Als Lösung bietet Weidmüller FieldPower®, ein modulares Energieverteilersystem, das die besonderen Anforderungen bei der Installation sowie nachträglichen Erweiterung und Änderung von Anlagenmodulen erfüllt. Die Energieverteilung wird nah am Motor direkt an das Anlagenfeld montiert. Durch die patentierte Schneid-Klemmtechnologie wird die Energieleitung ohne zu schneiden an jeder beliebigen Stelle kontaktiert. Wahlweise können die Motorstarter MONO-SWITCH FieldPower®, ein DUO-SWITCH FieldPower®, ein MONO-SOFT-SWITCH FieldPower®, ein DUO-SOFT-SWITCH FieldPower® oder der Frequenzumrichter VECTOR FieldPower® auf das Chassis der Energieverteilung aufgesteckt werden. Je nach Aufgabenstellung können alle Antriebe optimal konzipiert werden, denn die konsequente Standardisierung aller Anschlüsse ermöglicht ein rückwirkungsfreies Austauschen der Komponenten.
8,4 Meter Schaltschrankbreite und 33 km Leitung gespart

„Durch die einfache und sehr schnelle Montage der Energieverteilung sowie die schnelle Installation aller Motoranschaltungen und Sensoren konnten wir die gesamte Installationszeit um 50 Prozent, bei einigen Anlagenmodulen sogar bis zu 70 Prozent reduzieren“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter der INDUMONT AG, Herr Roland

Berthoud (Först-Unternehmensgruppe). Tatsächlich waren anstatt der ursprünglich geplanten 12 Meter Schaltschrankbreite am Ende nur drei Schaltschränke mit je 1,2 Meter Breite erforderlich – und anstatt der ursprünglich errechneten 36 km Leitung lediglich 3 km.

 
 

Veröffentlicht im November 2012