StartseiteUnternehmenKundenmagazin WIN!Im EinsatzNachträgliche Erweiterungen leicht gemacht

Nachträgliche Erweiterungen leicht gemacht

Ein individuelles Weidmüller Lösungspaket aus Signalsplittern, Einspeisemodulen und Tragschienenbus punktet bei den aktuellen Optimierungsmaßnahmen rund um ein Kohlekraftwerk im Süden der Türkei. Als Hauptvorteile überzeugen geringer Installationsaufwand und Materialersparnis.

 
Umbauten bestehender Anlagen geben häufig auch Anlass zur Erneuerung oder Ergänzung der Leitstände. Bei dieser Gelegenheit bietet es sich an, die Signale bereits bestehender Sensoren nicht nur für die eigentliche Steuerung der Anlage einzusetzen, sondern sie zum Zwecke von Prozessoptimierungen auch weiterzuverarbeiten. Diese Anforderung bestand im Rahmen eines Pilotprojektes in der Türkei, wo ein bestehendes Kohlekraftwerk umgebaut wird.
„Das Kohlekraftwerk wird optimiert, um die Leistungsfähigkeit der Anlage zu erhöhen. Zur besseren Überwachung der Einzelprozesse wurde in diesem Rahmen ein neues Monitoringsystem für die Leitzentrale entwickelt“, berichtet der lokale Weidmüller Elektronikexperte Alp Akpulat. „Als optimale Lösung für die Signalaufspaltung konnten wir den verantwortlichen Projektingenieuren unsere
 Eine sichere Signalübertragung und -verarbeitung unterstützt den zuverlässigen Betrieb von Kohlekraftwerken
Eine sichere Signalübertragung und -verarbeitung unterstützt den zuverlässigen Betrieb von Kohlekraftwerken

ACT20M-CI-2CO-Module präsentieren. Die kompakten Signalsplitter ermöglichen eine Signalwandlung bei gleichzeitiger Signalverdoppelung auf nur 6 mm Baubreite. So können innerhalb der bestehenden Platzverhältnisse ohne Weiteres zusätzliche Funktionen untergebracht werden.“

Spannungsversorgung über den Tragschienenbus

Als weiterer Vorteil der Lösung überzeugte das spürbare Einsparpotenzial durch den verringerten Materialbedarf. Wie bei allen Modulen der Weidmüller ACT20M-Familie erfolgt die Spannungsversorgung einfach und komfortabel zusätzlich über den CH20M-Tragschienenbus – im Falle des türkischen Kohlekraftwerks gleichzeitig für 61 Module.

 

Die Verkabelung der Stromversorgung ließ sich auf diese Weise von 244 auf nur vier Klemmstellen reduzieren.

 Vorteilhaft in Kraftwerksapplikationen: Signale wandeln und verdoppeln auf engstem Raum
Vorteilhaft in Kraftwerksapplikationen: Signale wandeln und verdoppeln auf engstem Raum
„Zusammen mit den Einspeisemodulen ACT20-FEED-IN-BASIC-S und weiteren universellen Signaltrennwandlern des Typs ACT20-UI-AO-S erhielt das Projektteam von uns eine bedarfsgerecht zugeschnittene Komplettlösung, die absolut stimmig ist“, freut sich Onur Erdem, der den Kunden seitens Weidmüller vor Ort betreut.

Vorteile der Lösung auf einen Blick:

  •  Signalverdopplung mit Sensorspeisung auf nur 6 mm Baubreite
  •  Spannungsversorgung zusätzlich bzw. optional über den Tragschienenbus
  •  Konfiguration über DIP-Schalter oder FDT/DTM-Software
  •  Galvanische Trennung bis 2,5 kV bei 300 V Bemessungsspannung
 

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Veröffentlicht im Februar 2015