StartseiteProdukteReferenezen und FachartikelIm Einsatzu-remote fördert effiziente Pulverbeschichtung

u-remote fördert effiziente Pulverbeschichtung

Flexible Planung, schnelle Installation und stabiler Betrieb – diese Anforderungen stellte die MS Oberflächentechnik AG beim Redesign ihrer Öfen an ein neues Remote-I/O-System. Heute sorgt u-remote in allen Phasen für spürbare Effizienzvorteile.

 

Der Name „Quickline“ ist Programm bei der MDF-Pulverbeschichtungsanlage des Schweizer Unternehmens MS Oberflächentechnik. Schnelle Farbwechsel und kurze Durchlaufzeiten gehören zu den Kernvorteilen des Systems. Herzstück der „MS Quickline“ ist ein intelligentes Fördersystem, welches sich je nach Anforderung des Endkunden für die Klein- und Großserienbeschichtung sowie für eine Ein- oder Zweifachbeschichtung auslegen lässt.

Die Kontrolle sämtlicher Öfen und Förderer innerhalb der Anlage erfolgt über eine zentrale Siemens-S7-300-Steuerung. Hohe Variabilität gewähren über 1.000 Programme, in deren Rahmen sich Einstellungen für

verschiedene Werkstücke inklusive der Ofenpro-grammierung speichern und abrufen lassen.

Die Werkstückerkennung steuert dann automatisch und programmbezogen den Vorheizofen, die

 u-remote sorgt für performante Verbindungen zwischen zentralem Schaltschrank und dezentralen
I/O-Einheiten

u-remote sorgt für performante Verbindungen zwischen

zentralem Schaltschrank und dezentralen I/O-Einheiten

Pulverapplikation sowie den automatisiert geregelten gaskatalytischen Infrarot-Pulverofen.

 

Im Rahmen einer Weiterentwicklung Ende 2014 wurden die Öfen zum Aufheizen und Aushärten neu gestaltet. Ziel war ein modulares Heizsystem, welches sich je nach Bedarf bis zu einer Linie mit sieben Öfen ausdehnen lässt. Zur dezentralen Ansteuerung der Öfen war MS Oberflächentechnik auf der Suche nach einer flexiblen und einfach handhabbaren Remote-I/O-Lösung – und fand sie in Weidmüllers u-remote-System.

Besonders beeindruckt vom modularen Konzept

„Zwei Anforderungen standen für MS Oberflächentechnik bei der Auswahl einer I/O-Lösung im Vordergrund: Das System sollte anpassungsfähig im Hinblick auf die benötigten Ein- und Ausgänge sowie die Integration in die bestehende Feldbusumgebung sein sowie darüber hinaus einfach und effizient zu installieren und zu betreiben“, erinnert sich Stefan Meier von Weidmüller, der dem Kunden als direkter Ansprechpartner vor Ort zur Seite steht.

 Verschiedene Farbwechsel lassen sich mit der Pulveranlage innerhalb von sechs Minuten durchführen.

Verschiedene Farbwechsel lassen sich mit der Pulveranlage innerhalb von sechs Minuten durchführen.

Unter diesen Gesichtspunkten haben Technik-Leiter Urs Bösch von MS Oberflächentechnik und sein Team u-remote während der Vorstellung durch Weidmüller bewertet.

„Besonders beeindruckt hat uns das modulare Konzept, welches aus meiner Sicht ideal die Variabilität unseres Systems unterstützt“, stellt Bösch einen Kernnutzen für seine Anwendung heraus. „Im Hinblick auf die Installation konnte bei uns zudem die ‚PUSH IN‘-Direktanschlusstechnik punkten. Durch das intuitive, werkzeuglose Verdrahten beschleunigt unser Montageteam maßgeblich seine Prozesse. Die funktionale Farbcodierung der Anschlüsse und der einreihige Modulaufbau beugen zudem Verdrahtungsfehlern vor.“

Fehler sofort erkennen – ohne Programmieraufwand

Als entscheidenden Vorteil für den laufenden Betrieb sieht Bösch die umfangreichen Diagnosefunktionen. Durch einen integrierten Webserver besteht zu jeder Zeit eine eindeutige Übersicht über den aktuellen Systemstatus. Im Notfall können Fehler so schnell identifiziert und gezielt behoben werden. Individuelle Kanaldiagnosen sind zudem durch die LEDs direkt am Kanal sowie Statusanzeigen an jedem Modul möglich.

„Entlang unseres modularen Heizsystems in Linienarchitektur kommen je nach Anlagentyp zwischen vier und sieben u-remote-Stationen zum Einsatz. Über den zugehörigen Feldbuskoppler gemäß PROFINET-IRT-Standard können wir die dezentralen Einheiten komfortabel anbinden und somit ohne viel Aufwand in unsere PROFINET-Umgebung integrieren. Vom Einplanen des I/O-Systems über seine Installation bis hin zum Anlagenbetrieb profitieren mein Team und ich von Effizienzvorteilen“, freut sich Bösch und fügt schmunzelnd hinzu: „So verpulvern wir keine unnötige Zeit.“

 

Für Sie vielleicht auch interessant:

 

Veröffentlicht im April 2015