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Energie transparent managen

Der effiziente Einsatz sowie das autarke Erzeugen von Energie sind erklärte Ziele der Winkelmann Group. Weidmüller unterstützt den internationalen Mittelständler beim Aufbau eines flexiblen Energiemanagementsystems.

 

Steigende Energiekosten machen ein zukunftsfähiges Energiemanagement immer bedeutungsvoller. Die Inhaber der Winkelmann Group haben das schon lange für sich erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Mit ihren drei Geschäftsbereichen Automobil, Heizung und Wasser sowie Flowforming ist die Unternehmensgruppe führend im Bereich der Metallumformung – ein Prozess, der eine große Menge an Energie erfordert.

Eigene Erneuerbare-Energie-Quellen

Erste Ansatzpunkte waren für Winkelmann Druckluft, Kälte und Wärme in der Produktion. Durch Effizienzmaßnahmen wie das Zusammenlegen von Heizzentralen oder den Bau einer neuen Druckluftzentrale konnte das Unternehmen hier bereits erste Erfolge erzielen. Neben einer gesteigerten Energieeffizienz streben die Verantwortlichen vor allem

 

Die Energieeinsparung an dieser Umformmaschine von Winkelmann belegen Messungen vor und nach dem Einbau eines Frequenzumrichters an der Hydraulikpumpe – visualisiert und nachgehalten über die Weidmüller Software „Energie-Manager“

Die Energieeinsparung an dieser Umformmaschine von Winkelmann belegen Messungen vor und nach dem Einbau eines Frequenzumrichters an der Hydraulikpumpe – visualisiert und nachgehalten über die Weidmüller Software „Energie-Manager“

auch Energieautarkie an. Mittels Photovoltaik, Windenergie und Biomasse soll so viel Strom wie möglich eigenständig erzeugt werden.

„Nicht zuletzt der Einsatz eigener Energiegewinnungsanlagen erfordert rund um die Uhr Transparenz und Prognostizierbarkeit. Hinzu kommen bei uns die Masse an verschiedenen Messstellen sowie das Ziel einer Ausweitung des Energiemanagements auf unsere weltweiten Werke“, erklärt Tobias Meßmann, der bei Winkelmann das Energiemanagement verantwortet. „Die hierfür erforderliche Flexibilität haben wir in der Systemlösung von Weidmüller gefunden.“

 Mithilfe der Weidmüller Software „Energie-Manager“ werden alle relevanten Verbräuche und Kennzahlen für das Energiecontrolling ermittelt – von der automatischen Dokumentation bis zur vergleichenden Analyse

Mithilfe der Weidmüller Software „Energie-Manager“ werden alle relevanten Verbräuche und Kennzahlen für das Energiecontrolling ermittelt – von der automatischen Dokumentation bis zur vergleichenden Analyse

Erste Kennzahlen belegen bereits Erfolge

„Im ersten Schritt war Winkelmann vor allem eine verbesserte Transparenz hinsichtlich der Energiekosten seiner großen Maschinen wichtig. Außerdem sollten bestehende Messsysteme in die Lösung integriert werden“, beschreibt Torsten Hocke von Weidmüller die Anforderungen, die an ihn herangetragen wurden. „Gemeinsam haben wir einen Messplan aufgestellt, in dessen Struktur sich auch Dritte direkt zurechtfinden sollten. Dass wir das geschafft haben, zeigt heute das Feedback der Mitarbeiter, die bereits praktisch mit dem System arbeiten. Mithilfe einer von uns entwickelten Schnittstellenlösung hat auch die Integration der vorhandenen Systeme reibungslos funktioniert. Nach und nach kommt nun auch immer mehr Messtechnik von uns zum Einsatz.“

Heute werden bei Winkelmann nicht mehr nur Stückzahlen gezählt, sondern das Augenmerk liegt auch darauf, was zwischen den Produktionsschritten passiert. Wo kann gespart werden, um die definierten Energieziele zu erreichen? Diese Frage motiviert dank der neuen Transparenz alle Beteiligten. Jeder Nutzer der Weidmüller Software hat Zugriff auf das Energie-Manager-Handbuch sowie auf die hinterlegten Energieziele. Erste Kennzahlen liefern bereits den Nachweis dafür, dass mit der neuen Druckluftzentrale bessere Effizienzwerte erzielt werden. Im nächsten Schritt werden über Energie-Cockpits auch Livedaten, etwa zum Anlagenzustand, abgebildet.

Partner auf Augenhöhe

Eine vergleichbare Transparenz möchte Winkelmann sukzessive auch für seine internationalen Werke erreichen. Die Einführung eines Energiemanagementsystems sowie Erneuerbarer-Energie-Quellen in Polen hat bereits begonnen. Auch für den Standort in der Türkei soll bald Solarstrom erzeugt werden, und beim Aufbau der neuen Produktion in Mexiko wird das Energiemanagement von vornherein mit eingeplant. Langfristig sind darüber hinaus Aktivitäten in China vorgesehen. Diesen globalen Rollout unterstützt Weidmüller sowohl durch die flexible Skalierbarkeit seiner Systemlösung als auch durch das eigene internationale Know-how.

„Bei der Wahl einer Energiemanagementlösung war uns besonders wichtig, dass wir einen Partner auf Augenhöhe finden, der weiß, wovon er spricht. Das hat Weidmüller im Rahmen seiner eigenen Produktion bereits unter Beweis gestellt“, so Meßmann. „Unser Ziel ist, mit unserem Energiemanagement dorthin zu kommen, wo Weidmüller in weiten Teilen bereits ist. Wir möchten tief in die Maschinen vordringen und Kennzahlen ermitteln, die vorausschauende Instandhaltung und vor allem auch Benchmarking ermöglichen. Auf diesem Weg fühlen wir uns durch Weidmüller gut begleitet.“

 


„Weidmüller ist für uns ein Partner auf Augenhöhe, der weiß, wovon er spricht.“ – Tobias Meßmann, Energiemanager bei der Winkelmann Group

„Weidmüller ist für uns ein Partner auf Augenhöhe, der weiß, wovon er spricht.“ – Tobias Meßmann, Energiemanager bei der Winkelmann Group

 

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Veröffentlicht im November 2015