StartseiteUnternehmenAktuellesPodiumsdiskussion „Detmold 4.0 -  Digitalisierung: ihre Nutzer und ihr Nutzen."

Der Nutzen der Digitalisierung

Podiumsdiskussion in der Weidmüller Akademie anlässlich der b-wusst Woche der Peter Gläsel Stiftung zum Thema Digitalisierung und Industrie 4.0 stößt auf großes Interesse

 

Was wird in Zukunft möglich sein und wo ist dies schon heute sichtbar? Was heißt das für unsere Lebenswelten? Und was heißt das für den Einzelnen Im Privaten, der Arbeit, der Wirtschaft? Diese Frage stellte sich den Teilnehmern der Podiumsdiskussion „Detmold 4.0 -  Digitalisierung: ihre Nutzer und ihr Nutzen.“ in der Weidmüller Akademie. Moderator Thorsten Engelhardt von der Lippischen Landeszeitung leitete die rund 60 interessierten Gäste zum Thema Digitalisierung durch einen dynamischen Abend im Spannungsfeld von Forschung, Arbeitswelt und kreativen Individuen. Zentral war die Frage, wie sich die Digitalisierung auf den Menschen auswirken wird. Vieles wurde von den Diskutanten positiv gesehen: so ist Prof. Dr. Dr.  Carsten Röcker von der Hochschule OWL optimistisch, dass Assistenzsysteme und Mensch-Maschine-Interaktion die Arbeitszufriedenheit verbessern werden. Für Dr. Eberhard Niggemann, Leiter der Weidmüller Akademie bleibt der Mensch weiterhin im Mittelpunkt der Arbeitswelt. Youtuberin Dila Ertürkmen (aka Cupabaka) sieht bei der jungen Generation sehr viel Offenheit für die Digitalisierung und sehr wenig Berührungsängste.

Moderator Thorsten Engelhardt von der Lippischen Landeszeitung leitete die rund 60 interessierten Gäste zum Thema Digitalisierung durch einen dynamischen Abend im Spannungsfeld von Forschung, Arbeitswelt und kreativen Individuen

 

Kontrovers wurde die Frage diskutiert, wie sehr die nächste Phase der Digitalisierung eine Bevormundung des Menschen darstelle und ob Sie die Wertvorstellungen ändere. Es bestand weitgehend Einigkeit, dass neue Technologien die Flexibilisierung des Arbeitsalltags ermöglichen und somit dem Individuum auch mehr Autonomie und eine große Chance zur Work-Life-Balance verschaffen können. Während Niggemann der Auffassung war, dass die Digitalisierung in der Arbeitswelt Werte nicht ändere, betonte Ertürkmen, dass die Werteänderungen gerade bei jungen Leuten doch fundamental seien. Kritische Fragen, gab es aus dem Publikum zur Wertigkeit künftiger Arbeit und zur Orientierung des Menschen in einer voll digitalisierten Welt. Beim Stichwort Kreativität war die Aussage insgesamt jedoch klar: für die nächsten 100 Jahre könne er sich keine Maschine vorstellen, die kreativer sei als der Mensch, so Röcker.