StartseiteUnternehmenKundenmagazin WIN!Im EinsatzVollautomatisch – und nach allen Regeln der Braukunst

Vollautomatisch – und nach allen Regeln der Braukunst

Sieben bis neun Stunden dauert es, bis alle Stationen von Bitburger, einer der größten Brauereien Deutschlands, durchlaufen sind. Bei allen Schritten arbeitet das Remote-I/O-System u-remote von Weidmüller zuverlässig im Hintergrund.

 

In großen Lettern prangen die Braubegriffe „Maischen“, „Klären“, „Kochen“ über dem Kessel im Bitburger-Sudhaus. Sie zeigen an, an welcher Stelle der Brauprozess sich gerade befindet. Die Kunst dabei: Der eigentliche Prozess ist nicht sichtbar – dennoch müssen die einzelnen Braustufen durch Empfang, Bearbeitung und Abgabe von Signalen zuverlässig koordiniert werden.

Als das alte Remote-I/O-System im Sudhaus ausgetauscht werden musste, wandte sich Horst Becker, Mitarbeiter der Instandhaltung bei Bitburger, an Weidmüller. Die Aufgabe bestand darin, einen Feldbuskoppler zu installieren, der größtmögliche Kompaktheit auf engstem Raum bietet und gleichzeitig übersichtlich bleibt.

Kompakt und selbsterklärend

Das schmale, einreihige Design und die damit einhergehende einfache Modulhandhabung von u-remote haben sich im Arbeitsalltag von Becker und seinen Kollegen zügig bewährt. Mit einer Baubreite von nur 11,5 mm ließ sich die Lösung platzsparend im Schaltschrank integrieren. Die Elektronikmodule sind

 Vom Schaltschrank bis zum Brauprozess: Hier herrscht in jeglicher Hinsicht systematische Ordnung

Vom Schaltschrank bis zum Brauprozess: Hier herrscht in jeglicher Hinsicht systematische Ordnung

einfach und ohne Werkzeug austauschbar. „Man benötigt keine komplizierten Pläne“, freut sich Becker.

„Die hohe Luftfeuchtigkeit und die hohen Temperaturen am Einsatzort stellen kein Problem dar“, berichtet

Norbert Schuster, Vertriebsingenieur bei Weidmüller. „Dank des stabilen Gehäuses hat u-remote sämtliche

Tests souverän bestanden und all unsere Erwartungen im Vorfeld erfüllt.“ Als weitere Vorteile nennt er einen steckbaren Anschlussrahmen, den PUSH IN-Anschluss und eine bessere Haltekraft der Leitungen. An jedem Kanal findet sich außerdem eine LED-Anzeige, mit der eindeutige und schnelle Statusidentifikationen vorgenommen werden können.

 In enger Zusammenarbeit sorgen Norbert Schuster von Weidmüller (l.) und Horst Becker von Bitburger (r.) für fließende Produktionsübergänge im Sudhaus der Privatbrauerei

In enger Zusammenarbeit sorgen Norbert Schuster von Weidmüller (l.) und Horst Becker von Bitburger (r.) für fließende Produktions-übergänge im Sudhaus der Privatbrauerei

Überzeugender Service

Die Installationsarbeiten fanden an einem verlängerten werkfreien Wochenende statt. „Einen außerplan-mäßigen Stillstand gab es daher nicht“, erinnert sich Becker. „Ansonsten stand uns das Team von Weidmüller kontinuierlich und direkt vor Ort zur Seite. Die Software-Anpassungen nach unseren spezifischen Anforderungen waren ebenfalls ruckzuck umgesetzt.“

Mittlerweile sind die gesamte Bitburger-Sudstraße

und die Filtration der Licher Privatbrauerei, eines Tochterunternehmens der Bitburger Braugruppe, mit der Weidmüller Lösung ausgestattet. Künftig soll das System auch in Entalkoholisierungsanlagen an weiteren Standorten und bei einem Zulieferer für Hefeextraktionsanlagen installiert werden.

 

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Veröffentlicht im Mai 2017