Luft- und Kriechstrecken

Schutz vor elektrischen Betriebsspannungen

Luft- und Kriechstrecken
Luft- und Kriechstrecken

Um Personen oder Anlagen insbesondere im Fall einer Fehlfunktion des Betriebsmittels vor der Auswirkung elektrischer Betriebsspannungen zu schützen, ist eine ausreichende Bemessung der Luft- und Kriechstrecken erforderlich.

Aus Gründen der Sicherheit und für jede Zertifizierung (IEC, UL, CSA) ist es unerlässlich, dass bestimmte Luft- und Kriechstrecken eingehalten werden. Nachfolgend finden Sie weitere Erläuterungen und Informationen zur Bestimmung von Luft- und Kriechstrecken.

Luftstrecke ‒ kürzeste Entfernung in Luft zwischen zwei leitenden Teilen

  • Ermittlung nach IEC: Bestimmung der Überspannungskategorie
  • Festlegung des Verschmutzungsgrades
  • Ermittlung der Bemessungsstoßspannung nach Tabelle 1 in der Broschüre unten
  • Ermittlung der Mindestluftstrecke nach Tabelle 2 in der Broschüre unten

Kriechstrecke ‒ kürzeste Entfernung entlang der Oberfläche eines Isolierstoffes zwischen zwei leitenden Teilen

Ermittlung nach IEC:

  • Bestimmung der Überspannungskategorie
  • Festlegung des Verschmutzungsgrades
  • Ermittlung der Bemessungsstoßspannung in Abhängigkeit vom Netz nach Tabelle 3 in der Broschüre unten
  • Ermittlung der Mindestkriechstrecke in Abhängigkeit vom Verschmutzungsgrad nach Tabelle 4 in der Broschüre unten

Maßgebend für die Dimensionierung der Luftstrecken sind Bemessungsstoßspannungen, die sich aus der Überspannungskategorie und der aus der Nennnetzspannung abgeleiteten Spannung Leiter – Erde ergeben (unter Berücksichtigung aller Netzarten).

Aus der Bemessungsstoßspannung sowie dem Verschmutzungsgrad werden die Mindestluftstrecken (bis Aufstellungshöhen von 2000 m über NN) ermittelt.

Eine detaillierte Übersicht über die Bemessung der Luft- und Kriechstrecken ist als Download verfügbar.

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