Als Familienunternehmen legen wir einen sehr hohen Wert auf die Erhaltung einer gesunden Umwelt, um auch den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Aus diesem Grund setzen wir uns proaktiv für den Umweltschutz ein und stellen durch ein umfassendes Umwelt- und Energiemanagement sicher, dass unser ökologischer Fußabdruck kontinuierlich reduziert und das Umweltbewusstsein unserer Mitarbeiter gestärkt wird. Unseren Einsatz für den Klimaschutz haben wir in einer Klimaschutzerklärung bekannt gemacht.

Emissionen

Die Höhe unserer Treibhausgasemissionen wird wesentlich durch den bezogenen Strom beeinflusst. Bei der Bilanzierung unterscheiden wir, entsprechend der Vorgaben des „Greenhouse Gas Protocol“ (GGP), nach den folgenden Methode. Laut GGP müssen beide Ansätze ausgewiesen werden.

  • „market-based“: Mit dieser Methode werden die Emissionen mit einem Emissionsfaktor berechnet, der den vom Unternehmen eingekauften „Strommix“ berücksichtigt. Dabei werden Ökostrom-Tarife pauschal mit null Treibhausgasemissionen bilanziert.
  • „location-based“: Mit dieser Methode werden die Emissionen mit einem Emissionsfaktor berechnet, der den nationalen Strommix berücksichtigt. In unserem Fall nutzen wir den Emissionsfaktor des deutschen Strommix, der jährlich vom Umweltbundesamt veröffentlicht wird.

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Kennzahlberechnung:

Absolute CO2e-Emissionen (Deutschland).

Interpretation:

Die CO2e-Emissionen sind gegenüber dem Vorjahr um ca. 10 % gestiegen. Der Anstieg ist vor allem auf den hohen Umsatzzuwachs zurückzuführen. Dieser zeigt auch deutliche Auswirkungen auf die ökologischen Daten und führt sowohl zu einem steigenden absoluten Energieverbrauch als auch zu einem Anstieg der daraus resultierenden Emissionen.

Vision:

Unsere Verantwortung für den Klimaschutz nehmen wir ernst. Es wird weiterhin eine kontinuierliche Reduzierung der CO2e-Emissionen angestrebt. Dieses Ziel wird stärker in strategische Konzepte einfließen.

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a) Unser Klimamanagement stützt sich auf die Berechnung des Company Carbon Footprints nach dem „marked-based“ Ansatz. Entgegen der herkömmlichen Vorgehensweise verwenden wir nicht die Emissionsfaktoren unserer Lieferanten, sondern stützen unsere Berechnungen auf die vom Umweltbundesamt veröffentlichten Emissionsfaktoren.

Ein ökologischer Mehrwert entsteht erst dann, wenn Anreize für den Ausbau der erneuerbaren Energien geschaffen werden. Dies ist bei herkömmlichen oder „Grünen“ Stromtarifen häufig nicht der Fall. Der Strom kommt hierbei aus bestehenden Anlagen mit erneuerbaren Energien aus dem In- und Ausland. Selbst eine vermehrte Nachfrage nach Ökostromprodukten könnte nach einer Studie des Umweltbundesamtes ohne einen Zubau der erneuerbaren Energien mithilfe des Handels von Herkunftsnachweisen gedeckt werden. Die Verwendung dieser Emissionsfaktoren sehen wir daher als kritisch an.

Aus diesem Grund setzten wir uns derzeit u. a. mit den Lösungsansätzen Power Purchase Agreements (PPA) und zertifizierte Ökostromtarife auseinander, damit unser Strombezug einen reellen ökologischen Mehrwert hat. Für eine bessere Zukunft.

Wasser

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Kennzahlberechnung:

Wasserverbrauch für Fertigungsprozesse und Sanitär pro Jahr.

Interpretation:

Die Wasserverbrauchsmengen haben sich im Zuge des positiven Wachstums und der Inbetriebnahme einer neuen Fertigungshalle am Standort Thüringen insgesamt um 6 % erhöht. Der Anstieg ist jedoch deutlich unterproportional zum Wachstum von 21 %.

Vision:

Durch verfahrenstechnische Maßnahmen, wie beispielsweise verstärkte Kreislaufwasserführung sowie die Mitarbeitersensibilisierung soll das Niveau des Wasserverbrauchs minimiert werden.

Abfall

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Kennzahlberechnung:

Abfallmenge pro Jahr inkl. Verwertungsanteil.

Interpretation:

Die Abfallmenge ist mit der Wachstumsentwicklung um 15 % gestiegen, jedoch unterproportional zur Umsatzsteigung von 21 %. Der Anteil der verwerteten Abfälle befindet sich auf dem selbem Niveau wie im Vorjahr.

Vision:

Mitarbeiter werden regelmäßig geschult und sensibilisiert, Abfälle zu vermeiden. Die Konzepte zum Metall- und Kunststoffrecycling werden stetig optimiert, um eine noch höhere Ressourceneffizienz zu erzielen. Eine umfangreiche Abfalltrennung wird betrieben.

Hinweis:

Nicht verwertete Abfälle werden einem Beseitigungsverfahren zugeführt.

Relevante Nachhaltigkeitsaktivitäten