Unsere Mitarbeiter sind unsere wichtigste Ressource und die Grundlage unseres Erfolgs. Nur mit motivierten, gesunden und qualifizierten Mitarbeitern kann Weidmüller leistungs- und zukunftsfähig bleiben. Wir legen großen Wert auf eine wertschätzende Unternehmenskultur, Diversität sowie auf Mitarbeiterentwicklung und Nachwuchsförderung. Gesundheit und Sicherheit aller unserer Mitarbeiter haben für uns die höchste Priorität. Rassismus und Diskriminierung haben bei Weidmüller keinen Platz. Seit 2009 bekennen wir uns ausdrücklich zur Charta der Vielfalt .

Mitarbeiterzahl und -fluktuation

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Kennzahlberechnung:

Mitarbeiterzahl nach Geschlecht (weltweit).

Interpretation:

Die Gesamtmitarbeiterzahl ist in den letzten zwei Jahren jeweils um 2 % gewachsen. Frauen machten ca. 35 % der Belegschaft aus, wobei die Verteilung der Geschlechter relativ gleich geblieben ist.

Vision:

Es wird weiterhin ein bedarfsgerechtes Wachstum der Mitarbeiterzahl angestrebt. Dabei wird eine Erhöhung des Frauenanteils begrüßt und gefördert.

Hinweis:

Für das Geschlecht „divers“ liegen aktuell keine Werte vor.

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Kennzahlberechnung:

Freiwillige Abgänge im Verhältnis zum durchschnittlichen Personalbestand (Hauptstandort in Detmold).

Interpretation:

Die Quote ist auf einem sehr niedrigen Niveau und zeugt von einer hohen Mitarbeiterbindung. Zum Vergleich lag die Fluktuationsquote der Metall- und Elektroindustrie im Jahr 2018 bei
10 %.

Vision:

Ziel ist es, weiterhin eine hohe Mitarbeiterbindung zu erreichen und damit die Fluktuationsquote niedrig zu halten.

Bildung, Qualifizierung und Nachwuchsförderung

Unter dem Dach der Weidmüller Akademie haben wir sämtliche Bildungsthemen im Unternehmen zusammengefasst. Hier kümmern wir uns um die Ausbildung unserer Nachwuchskräfte mit einem umfangreichen Angebot an Ausbildungs- und dualen Studienplätzen.

Im Zentrum der Weiterbildung unserer Mitarbeiter steht unser digitales Learning-Management-System mit einem umfangreichen Programm an Onlinekursen und digitalen Wissensbeständen. Ergänzt wird dieses Angebot durch zahlreiche Präsenztrainings und umfangreiche themen- oder zielgruppenspezifische Bildungsprogramme.

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Kennzahlberechnung:

Anteil der Auszubildenden, dualen Studenten und Trainees an der Belegschaft (Deutschland).

Interpretation:

Die Nachwuchsquote von 6 % konnte 2020 trotz der weltweit schwierigen Lage beibehalten werden.

Vision:

Eine optimale Nachwuchsquote richtet sich an den Bedarfen der Fachabteilungen sowie an langfristigen Trends aus. Dabei müssen nicht nur die zukünftigen Kapazitätsbedarfe, sondern auch die notwendigen Kompetenzen berücksichtigt werden.

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Kennzahlberechnung:

Anteil der mit Festvertrag übernommenen Auszubildenden, Dual- und Förderstudenten (Deutschland).

Interpretation:

Im Jahr 2020 ist die Übernahmequote trotz der weltweit schwierigen Lage um 3 Prozentpunkte gestiegen und hat 70 % erreicht.

Vision:

Unser erklärtes Ziel ist es, alle Auszubildenden und Dualstudierenden nach ihrem Abschluss zu übernehmen. Unter Berücksichtigung von Absolventen, die ins Studium gehen oder ihre Zukunft außerhalb von Weidmüller planen, streben wir eine Übernahmequote von ≥ 80 % an.

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Kennzahlberechnung:

Summe aller Teilnehmerstunden geteilt durch die Gesamtmitarbeiterzahl (weltweit).

Interpretation:

Die Datenermittlung erfolgt seit 2019 nach Etablierung eines Learning-Management-Systems. 2020 ist die Reduktion auf die Pandemie zurückzuführen. Dabei ist die Seminardauer durch die Umstellung auf online-Formate deutlich zurückgegangen, die absolute Teilnehmerzahl ist jedoch deutlich gestiegen.

Vision:

Es werden ein Wiederaufbau von Präsenztrainings sowie der weitere Ausbau von Online-Trainings nach der Pandemie angestrebt.

Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung

Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter haben für uns stets die allerhöchste Priorität. Durch ein umfangreiches Arbeitsschutzmanagementsystem stellen wir sicher, dass Risiken vorausschauend erkannt und systematisch minimiert werden. Menschengerechte und ergonomische Arbeitsplatzgestaltung ist bei uns eine gelebte Praxis.

Ein betriebliches Gesundheitsmanagement sorgt dafür, dass die Gesundheit der Mitarbeiter nicht nur geschützt, sondern auch zusätzlich gestärkt wird. Niedrige Unfallzahlen und eine niedrige Krankheitsquote zeugen vom Erfolg unserer Maßnahmen, wobei wir im Sinne unserer Mitarbeiter jeden Tag daran arbeiten, noch besser zu werden.

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Kennzahlberechnung:

Anzahl der Unfälle mit mind. 1 Ausfalltag geteilt durch Produktivstunden (Hauptproduktionsstandorte).

Interpretation:

Die LTIFR hat sich seit 2018 leicht erhöht. Die Erhöhung ist auf die Unfallhäufigkeit in den deutschen Werken zurückzuführen. 2020 sind Maßnahmen zur Reduzierung umgesetzt worden, die bereits eine leichte Verbesserung bewirkt haben. Die Maßnahmen werden 2021 fortgeführt.

Vision:

Dauerhaft soll durch die weitere Unfallprävention ein Wert unter 4 erreicht werden.

Hinweis:

LTIFR steht für „Lost Time Injury Frequency Rate“.

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Kennzahlberechnung:

Abwesenheitszeit im Verhältnis zur Sollarbeitszeit (Hauptstandort in Detmold).

Interpretation:

Die Krankheitsrate konnte in den letzten Jahren durch gezielte Maßnahmen gesenkt und zudem unter dem Niveau des regionalen Branchenbenchmarks gehalten werden. In einer geringen Krankenquote spiegelt sich unter anderem die Zufriedenheit der Mitarbeiter wider.

Vision:

Ziel ist es, die Krankheitsrate weiter zu senken. Maßnahmen sind unter anderem die Sensibilisierung der Mitarbeiter und die Prävention im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

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Kennzahlberechnung:

Anzahl der Teilnehmer an Gesundheitsmaßnahmen im Verhältnis zur Belegschaft (Hauptstandort in Detmold).

Interpretation:

Die Reduktion der Teilnehmerquote um über 10 Prozentpunkte im Jahr 2020 ist auf die Pandemie zurückzuführen.

Vision:

Ziel ist es, die Hälfte der Belegschaft in die gesundheitsförderlichen Maßnahmen einzubeziehen. Dabei soll das Angebot an Online-Maßnahmen erhöht werden, um möglichst viele Mitarbeiter zu erreichen.

Relevante Nachhaltigkeitsaktivitäten